Über uns
Hier findest Du einen Überblick über unsere Jugendarbeit und detaillierte Informationen über unsere Aktivitäten und unsere Gruppen.
Pfadfinden - das bedeutet andere Länder, Menschen und Kulturen kennenlernen, Verantwortung für sich und andere Menschen zu übernehmen, sowie planen und organisieren zu lernen.
Die Umsetzung dieser Idee als Teil der größten internationalen Jugendbewegung findet in Karlshuld statt durch die Arbeit in der Kleingruppe (Sippe), durch ein speziell auf die jeweilige Altersstufe zugeschnittenes Programm (Wölfinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Ranger/Rover), Lernen durch Tun (learning by doing) und das Prinzip des Spiels.
Bericht über die Großfahrt des Stammes nach Schweden, Sommer 2011
von Maximilian Randelshofer
26 Stunden Fahrt, Hunderte Kilometer in Richtung Norden. Schon die Anreise war ein Abenteuer, bei der zwölften Großfahrt unseres Stammes Totila Karlshuld (Bayern) die nach Schweden führte. Schon Zum dritten Mal nach 1993 und 2003 ging es nach Schweden. 16 Tage voller Abenteuer, interessanter Begegnungen und Erfahrungen. Das erste Ziel unserer Großfahrt war der Zeltplatz Blidingsholm 1,5 Stunden von Rinkaby entfernt, dort wo das diesjährige Jamboree stattfand. Angekommen am Lagerplatz, hieß es natürlich erst mal Zelte aufbauen und den Lagerplatz erkunden. Die erste Großfahrtwoche sollte stressig werden. Am ersten vollen Lagertag, wurden die Sippen auf den zwei Tage später beginnenden 4-Tages-Hajk vorbereitet, bei einem Postenlauf. Die Laufrouten besprochen, außerdem bekam man eine Unterweisung in Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Und es wurden Tipps für das richtige packen für einen Hajk gegeben. Schon einen Tag später stand das erste Highlight auf dieser Großfahrt auf dem Programm: der Besuch des 22nd World Scout Jamboree im nicht unweit entfernten Rinkaby. Niemand im Stamm war bisher auf einem Jamboree, also war bei allen die Spannung ziemlich groß, was uns wohl erwarten wird. Schon die Anreise war abgefahren. Mit einem Shuttle-Bus ging es zum Gelände. Zwei Sippen sicherten sich bei der Black Tent Academy voller Stolz ein Abzeichen, weil sie eine Kothe auf- und abbauten. Sippenweise konnte das Gelände erkundet werden. Die meisten schauten sich bei den Präsentationen der einzelnen Kontingente um. Auf dem großen Aussichtsturm sahen alle die Dimensionen des Jamborees, wobei man sogar hier nicht den kompletten Lagerplatz überblicken konnte. Das
Jamboree hinterließ bei allen einen großartigen Eindruck. Und einige meinten, wir fahren irgendwann mal auf ein Jamboree. Einen Tag später, brachen die Sippen zu einem viertägigen Hajk auf. Der aus zwei Tagen Kanu fahren und zwei Tagen laufen bestand. In Falaboda, einem ehemaligen Bauernhof, fand dann nach zwei Tagen ein gemeinsamer Stammesabend statt. Ehe die Gruppen tauschten. Nach vier Tagen kamen alle Gruppen wohlbesonnen wieder zurück an den Lagerplatz. Zum ersten Mal gab es auf einer Großfahrt einen 4-Tages-Hajk. Eine besondere Herausforderung, die alle gut meisterten. Umso mehr gab es dann beim Hajkauflösungsabend zu erzählen. Nach einem entspannten Waschtag, zogen wir um. Nach sechs Stunden Fahrt in den Norden Schwedens und einer kleinen Fährfahrt, waren wir auf der Insel Vässarö angekommen. Hier nahmen
wir am zentralen Programm des Lagers „60 Degrees North“ teil. Hier war nochmal viel geboten zum Beispiel segeln, ein Trapper-Trail und Nature-Trail. Und natürlich gehört zu einer Großfahrt auch Geländespiel dazu, dass im Bereich des Segelhafens „Fladan“ abgehalten wurde. Die Tage auf Vässarö vergingen bei meistens tollem Wetter wie im Flug. Der letzte gemeinsame Lagerfeuerabend bildete den Abschluss, so waren sich alle einig, zu einer tollen und wunderschönen Großfahrt.